Der Film schafft es, die beiden Charaktere ganz normal und glaubhaft darzustellen, auch abseits ihres Militärdienstes - und gleichzeitig, ohne dick aufzutragen, den Nahost-Konflikt in seinen alltäglichen Auswirkungen zu zeigen. Sehenswert!
Jutta Luise Oechler in: ZDF.de, 10.02.2006
Der Film will nichts erklären, er zeigt nur aus der Nähe einen Ausschnitt, wie wir ihn in den Medien nur von fern zu sehen kriegen. Nach dem Film hasst man keine Palästinenser und keine Juden, man kann sich aber das Leben beider viel besser vorstellen.
Yvonne Otter in: Zeit.de, 15.02.2006
Leichtfüßig und doch schmerzhaft manifest illustriert "Close to Home" die Schizophrenie des israelischen Alltags: die Demütigung der Kontrollierten, die Absurdität einer aufgeklärten, konsumorientierten Gesellschaft, die sich im Vertrauen auf die Macht des Militärs eine Normalität vorgaukelt. Den Punkt, an dem sich das Hinterfragen zu erübrigen scheint. Wenn nämlich die nächste Bombe wieder so tut, als ginge es einfach nicht anders.
Kirsten Riesselmann in: taz, 15.2.2006
Even down to supporting roles, there's hardly a weakly drawn character, and by movie's end there's a feeling of having gotten to know everyone involved. Sayar and Schendar show a natural chemistry together, and Suki, in perhaps the hardest role, manages to bring a discreet humour to Dubek that makes it pretty clear where the filmmakers stand on the situation depicted.
Derek Elley in: Variety.com, 10.02.2006

